The Black Wolf's Den: Unbezahlbar
 

Unbezahlbar

Montag, 17. Dezember 2007

Dämliches Gesicht

Eine Frau Mirtana macht dann ein dummes Gesicht, wenn sie das Thinkpad komplett entstöpselt, den neuen Rechner aufgebaut und komplett alle Stecker und Kabel und weiß der Geier verbunden hat und dann feststellt, daß der PC gar nicht angehen kann wenn er kein Stromkabel hat ... Erkenntnis in Groschen? Unbezahlbar.

Samstag, 10. November 2007

Zitat von Al Swearengen

sanderson2
"Go away, E.B.!"

Samstag, 20. Oktober 2007

Überraschung

Gestern noch lange DVD geschaut und irgendwann gegen drei ins Bett gekrochen. Schließlich kann ich Samstags ja ausschlafen. So rein theoretisch. Rein praktisch klingelte es um kurz vor zehn ... Der Paketbote brachte mir zwei Päckchen. Eines hatte ich erwartet, das kommt von meiner Mama.

Das zweite gab mir Rätsel auf. Da stand dick Amazon drauf. Ich hatte doch die letzte Zeit gar nichts bestellt? Oder schlafwandel ich neuerdings und bestelle Bücher? Ich drehte das Paket hin und her. Da stand mein Name drauf, also mußte es wohl für mich sein. Ich setzte Wasser auf, tat einen Teebeutel in meine Tasse und beguckte das Paket abwartend. Die Möglichkeit, daß mein Tantchen verstanden hatte, wie das mit der Amazon-Wunschliste funktioniert, verwarf ich nach kurzer Überlegung wieder.

Meine Tasse heißer Tee, mein Paket und ich zogen um auf die Couch. Neugier stillt man am besten in dem man ihr nachgibt - also das Paket auf gemacht. Mir kamen zwei Bücher entgegen gepurzelt: "Die Teppichvölker" und "Die Schlacht der Nomen", beide von Terry Pratchett. Mit der netten Botschaft:
Huhu, lese regelmäßig und gerne in deinem Blog und wollte dir einfach mal eine Freude machen. :-) LG Drachenfrau
Liebe Drachenfrau, ich freue mich unheimlich über Dein nettes Geschenk! Und die Tatsache, daß ich morgen wieder ein Jahr älter werde, macht die Freude über die Bücher noch ein Eckchen größer. Hab vielen Dank! Überraschung gelungen :-)

Sonntag, 30. September 2007

Schmuddelwetter

Draußen ist es grau und sieht schwer nach Regen aus. Hier drinnen riecht es nach Earl Grey und dem Schokokuchen, den ich eben in den Ofen geschoben habe. Sonntags mit Miss Marple auf der Couch, eine schöne Tasse heißen Tee dazu und frischen Schokoladenkuchen. Gibt es was gemütlicheres?

Mittwoch, 12. September 2007

Überraschung

Die Frau Rabe hat wohlbehalten zu mir gefunden - und sich dabei gleich noch Gelsenkirchen angeschaut. Die Nachbarstadt ... Überraschend, doch nicht überraschend genug. Nein, die größere Überraschung wartete heute auf mich, als ich von der Arbeit kam. Sie verbarg sich in einer Kiste. Eine Kiste, gefüllt mit Büchern. Da kam doch tatsächlich die Nightporterin vorbei während ich im Büro weilte und hinterließ mir eine Kiste mit Büchern. Schon mal ein Kind am Heiligabend mit seinen Geschenken gesehen? Das sind zahme Karnickel im Vergleich mit Frau Mirtana, die eine Kiste Bücher auspackt ... Hab vielen, vielen Dank dafür, Süße. You made my day!

Freitag, 7. September 2007

It's Friday ...

Von Frau Chefin zu hören "Sie sehen heute so frisch und gut gelaunt aus!" In aller Ruhe Aufträge schreiben, mit Kunden reden, Berichte scannen, E-Mails beantworten, Rechnungen buchen und angefallenen Kleinkram erledigen. Ohne Streß und Hektik weil gut vorgesorgt: frau schreibt sich auf, was mit welcher Priorität zu tun ist. Ein Tag ohne Fehler und dafür alles erledigt. Auf dem Weg nach Hause Kim Richie hören. Im Bus ein junger Mann mit Labradorwelpen, der vertrauensvoll versucht, meine Hosenbeine anzuknabbern. Freitag, Feierabend, Wochenende. Ich hatte ganz vergessen, wie angenehm es sein kann nach einem erfüllten Tag nach Hause zu kommen. Angenehmes Gefühl, könnte ich mich dran gewöhnen.

Samstag, 21. Juli 2007

Alleine

Mit dem Buch auf dem Balkon sitzen, kalten Früchtetee trinken während die Sonne einem zu lächelt, das hat etwas. Den Stroud habe ich nun durch. Und ich will jetzt die anderen beiden Teile haben. Sofort. Es ist ein wenig wie Trennungsschmerz, wenn man ein gutes Buch durch hat und weiß, es geht noch weiter. Als ob man ein paar gute Freunde aus den Augen verliert. Dann begnüge ich mich jetzt mit Oscar Wilde ...

Der Vorteil daran, Bücher zu lesen liegt klar auf der Hand. Man hat kaum noch Zeit zum Fernseh gucken. Was einem den ganzen Schmarren erspart, der im Moment gesendet wird. Furchtbar. Dafür kann ich ungestraft im Alleine sein schwelgen. Niemand, der mich stört. Keiner, der mich anrufen kann weil Handy aus. Und niemand geht mir mit "Was liest du da?" oder "Worum geht es in dem Buch?" auf den Nerv. Ich, was leckeres zu trinken, Gemütlichkeit, ein gutes Buch, alleine sein. Mehr brauche ich nicht. Unbezahlbar.

Dienstag, 10. Juli 2007

Aufschieberitis

Wenn ich mich ständig im Kreis drehe, dann neige ich ganz stark dazu, Dinge aufzuschieben. Wie zum Beispiel die Schublade, in der sämtliche Post an mich landet. "Die sortiere ich irgendwann mal" dachte ich jedesmal, wenn ich besagte Schublade aufzog und neues Papier hinein wanderte. Nun macht das die Suche nach bestimmten Dokumenten etwas chaotisch, wenn man einen Stapel Papiere durchwühlen muß und jedesmal wird das schlimmer. Schließlich hat man bei der vorherigen Suchaktion nur noch mehr Chaos produziert.

Dabei war ich früher ein sehr ordentlicher Mensch. Zwar hatte ich da auch eine Schublade, doch die wurde mindestens zweimal im Monat gesichtet und alles ordentlich weg geheftet. Heute dagegen bin ich die Queen des Chaos, was seltsamerweise nur mein privates Leben betrifft. Striktes Ignorieren der Tatsache, daß sich rein gar nichts in der Ordnung befindet in der es sich eigentlich befinden sollte, ist jeden Tag ein Steinchen mehr auf dem riesigen Schuttberg an der Seite des Weges. Und das betrifft nicht nur meinen Papierkram, sondern so ziemlich jeden Bereich meines Lebens.

So habe ich mir immer eingeredet, daß "ich alles in Ordnung bringe, wenn ich erst wieder einen Job habe". Vorher hätte das ja keinen Sinn. Eine ziemlich unlogische Ausrede.

Die letzten Wochen hab ich viel darüber nachgedacht, was sich ändern muß. Eine sehr lange Liste mit kleinen und auch sehr großen Brocken. Kleine und große Schritte. Schließlich heißt es ja nicht umsonst, daß jeder Weg mit dem ersten Schritt beginnt - ganz egal, wie groß oder klein er sein mag.

Und so kam es, daß Klein Mirtana heute der Aufschieberitis den Hintern versohlt hat. Papiere sind gesichtet, ein paar kleine Bröckchen von der Liste erledigt, eine Übersicht über die Finanzen und der Grundstein für private Buchhaltung, um zu wissen, wo mein Geld bleibt und Zahlungen nachhalten zu können (da bin ich auch recht schlampig geworden ... Seufz.), angelegt und die notwendigen Informationen für weitere Schritte rausgesucht.

All das gibt irgendwie das Gefühl, daß sich etwas bewegt, daß ich mich bewege - und zwar vorwärts, nicht im Kreis. Ein Gefühl, von dem ich vollkommen vergessen habe, wie es sich an fühlt. Und es ist so schön, daß es Menschen gibt, die sich mit mir freuen und mir Gutes wünschen. Danke dafür.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Überraschung

Mit der Zeit wird man zynisch wenn es um das Thema Bewerbungen und Jobsuche geht. Entweder man bekommt überhaupt keine Rückmeldung und wenn man sich die Mühe macht, anzurufen, erfährt man nur, daß die Stelle schon vergeben war. Kaum jemand macht sich die Mühe, Unterlagen zurück zu schicken und ich weiß von dem ein oder anderen Personaler, daß die Bewerbungen teilweise einfach in den Papierkorb wandern. Hört man ein "Wir melden uns bei Ihnen", dann übersetzt man das meist richtig mit "Gehen Sie mit Gott, aber gehen Sie."

So hätte ich auch nicht gedacht, daß aus diesem Vorstellungsgespräch noch etwas herum kommt. Ich sollte mich irren, denn mit einer charmanten Entschuldigung ob der Verspätung meldete sich die Firma heute bei mir und wollte mit mir eine Probewoche vereinbaren. Ob ich noch Interesse hätte.

Sicher habe ich das. Ab Montag hab ich also die Chance zu zeigen, daß ich was kann und was ich kann. Mir ist gerade danach, ein großes Glas Wodka in einem Zug hinunter zu kippen, vor lauter Aufregung und Freude zittern mir die Hände - was beim Tippen zu ständigen Fehlern und Verbesserung führt. Dann wollen wir mal sehen, wie das weitergeht!

Montag, 25. Juni 2007

...

Heute abend ein Telefongespräch mit einer Bloggerin geführt. Und es ist für mich immer wieder erstaunlich, daß Blogs in der Tat ein Mittel sein können, interessante Menschen kennen zu lernen. Vielleicht ist es auch vollkommen egal, auf welchem Weg man Menschen kennen lernt, die auf einer ähnlichen Wellenlänge liegen wie man selber.

Manchmal tut es einfach gut zu wissen, daß es Menschen gibt, die einen schätzen und verstehen. Ganz egal, wo sie sich befinden.

Immanuel Kant:

"Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte."

deutscher Philosoph
(1724 - 1804)

In aller Kürze

Online seit 1020 Tagen
Zuletzt aktualisiert:
1. Mai, 00:57

ICQ: 97-050-642
Mail: mirtana.(ät).gmx.net

Mirtana eine Freude machen?
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Kluge Worte ...

"Der beliebteste Fehler unter Leuten, die etwas absolut idiotensicheres konstruieren wollen, ist der, daß sie den Erfindungsreichtum von absoluten Idioten unterschätzen."
Douglas Adams,
britischer Schriftsteller


-----------------

"I don't know half of you as well as I should like, and I like half of you less than you deserve."
J.R.R. Tolkien,
Lord of the Rings


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“And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.”
Terry Pratchett,
Mummenschanz

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Alle Texte, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, stammen aus meiner Feder. Die Texte dürfen gerne anderweitig verwendet werden, doch ich bitte darum, daß diese dann auch als "aus meiner Feder" kenntlich gemacht werden. Eine E-Mail, in der man mir mitteilt, warum und wo, freut mich, einen Back-Link erbitte ich mir ;-)

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