Out of this world
We are home now
Out of our heads
Out of our minds
Out of this world
Out of this time
Bush - Out of this world
Die letzten Tage, Wochen war ich irgendwie nur körperlich anwesend. Und ich hatte keine Lust. Antrieb weg. Wo mein Handy liegt kann ich aktuell gar nicht sagen, das leidet vermutlich unter leerem Akku. ICQ hab ich vielleicht ein oder zwei Mal gestartet. Selbst in mein eigenes Blog habe ich nicht geschaut, geschweige denn in meiner Blogroll gelesen. Die Post liegt unbearbeitet hier herum. Wäsche muß mal wieder gewaschen werden. Aufräumen ist auch mal wieder fällig. Als ich eben nach meinen eMails geschaut habe, stellte ich zu meinem Erstaunen fest, daß ich Post von jemandem bekommen habe, der zu meiner Familie gehört und von dem ich gar nicht gedacht hätte, daß er noch weiß, wie man meinen Namen schreibt. Auf die Art und Weise vermeidet man wohl am besten soziale Kontakte. Es könnte ja die Frage aufkommen, wie es einem geht.
Und dann sagt man "Danke gut, und Dir?" Auch wenn es alles andere als "gut geht". Denn statt meines braun gebrannten Kampfgeistes hab ich eine blasse und verkniffen drein schauende Depression abgeholt. Die kommt mich immer mal wieder besuchen, macht es sich auf dem Sofa gemütlich und verbreitet Trübsal und Leere.
Und dann verschwinde ich. In der Versenkung. Geh weg Welt. Doch nur weil man möchte, daß die Welt aufhört zu existieren, tut sie das noch lange nicht. Störrisches Mistding. Sie schaut eher unbeteiligt zu, wie man kopfüber in die Leere stürzt und fragt "Ja, isses das jetzt, Mädel?"
Ich hab diese depressiven Schübe seit ich denken kann. Sie kommen einfach. Und sie gehen irgendwann wieder. So lange sie anhalten, ist da nicht viel außer Leere. Dann gibt es auch nicht viel zu sagen und zu erzählen. Vielleicht muß ich mich ab und komisch, leer und überflüssig fühlen, wer weiß?
Nur eines bin ich nicht mehr. Alleine. Ich habe Familie. Ich habe Freunde. Da draußen gibt es Menschen, die sich fragen, wo ich abgeblieben bin. Die für mich da sein können, wenn ich sie brauche. Einzig und allein dieses Wissen reicht. Es macht ein wunderbar warmes Gefühl in all der Leere.
So, jetzt gehe ich aufräumen. Wäsche waschen. Meine Post erledigen und eMails beantworten. Zwei Geburtstagkarten schreiben. Mein Handy aufladen. Blogs lesen. Meine Mutter anrufen. Stellenanzeigen lesen. Bob Marley hören. Don't worry, be happy. Wenn Baron Münchhausen sich an den Haaren aus dem Sumpf ziehen konnte, kann das ja nicht so schwer sein. In dem Sinne: man liest sich!
Out of our heads
Out of our minds
Out of this world
Out of this time
Bush - Out of this world
Die letzten Tage, Wochen war ich irgendwie nur körperlich anwesend. Und ich hatte keine Lust. Antrieb weg. Wo mein Handy liegt kann ich aktuell gar nicht sagen, das leidet vermutlich unter leerem Akku. ICQ hab ich vielleicht ein oder zwei Mal gestartet. Selbst in mein eigenes Blog habe ich nicht geschaut, geschweige denn in meiner Blogroll gelesen. Die Post liegt unbearbeitet hier herum. Wäsche muß mal wieder gewaschen werden. Aufräumen ist auch mal wieder fällig. Als ich eben nach meinen eMails geschaut habe, stellte ich zu meinem Erstaunen fest, daß ich Post von jemandem bekommen habe, der zu meiner Familie gehört und von dem ich gar nicht gedacht hätte, daß er noch weiß, wie man meinen Namen schreibt. Auf die Art und Weise vermeidet man wohl am besten soziale Kontakte. Es könnte ja die Frage aufkommen, wie es einem geht.
Und dann sagt man "Danke gut, und Dir?" Auch wenn es alles andere als "gut geht". Denn statt meines braun gebrannten Kampfgeistes hab ich eine blasse und verkniffen drein schauende Depression abgeholt. Die kommt mich immer mal wieder besuchen, macht es sich auf dem Sofa gemütlich und verbreitet Trübsal und Leere.
Und dann verschwinde ich. In der Versenkung. Geh weg Welt. Doch nur weil man möchte, daß die Welt aufhört zu existieren, tut sie das noch lange nicht. Störrisches Mistding. Sie schaut eher unbeteiligt zu, wie man kopfüber in die Leere stürzt und fragt "Ja, isses das jetzt, Mädel?"
Ich hab diese depressiven Schübe seit ich denken kann. Sie kommen einfach. Und sie gehen irgendwann wieder. So lange sie anhalten, ist da nicht viel außer Leere. Dann gibt es auch nicht viel zu sagen und zu erzählen. Vielleicht muß ich mich ab und komisch, leer und überflüssig fühlen, wer weiß?
Nur eines bin ich nicht mehr. Alleine. Ich habe Familie. Ich habe Freunde. Da draußen gibt es Menschen, die sich fragen, wo ich abgeblieben bin. Die für mich da sein können, wenn ich sie brauche. Einzig und allein dieses Wissen reicht. Es macht ein wunderbar warmes Gefühl in all der Leere.
So, jetzt gehe ich aufräumen. Wäsche waschen. Meine Post erledigen und eMails beantworten. Zwei Geburtstagkarten schreiben. Mein Handy aufladen. Blogs lesen. Meine Mutter anrufen. Stellenanzeigen lesen. Bob Marley hören. Don't worry, be happy. Wenn Baron Münchhausen sich an den Haaren aus dem Sumpf ziehen konnte, kann das ja nicht so schwer sein. In dem Sinne: man liest sich!
Spiel des Lebens - 5. Feb, 11:17
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