Erwartungen
So ein Jahresanfang eignet sich vermutlich ob seiner Natur hervorragend für dieses Thema. Was mir die letzte Zeit in veränderter Form übrigens immer mal wieder über den Weg läuft. Und mich jedes Mal mehr nervt. Du mußt. Du solltest. Du hättest. Du könntest ja mal.
Nee, ich muß nicht. Ich soll nicht. Ich hätte nicht und ich könnte auch nicht mal. Man wird ja schon als kleines Kind auf diesen Mist gedrilllt - tu das, was man von dir erwartet, dann bist du ein gutes Kind. Ich bin kein gutes Kind. Ich bin eigenwillig. Und das bin ich gerne wenn es darum geht, keine faulen Kompromisse einzugehen.
Es gibt genug Leute, die sich verbiegen und verknoten lassen, um die Erwartungen zu erfüllen, die andere Leute an sie stellen oder von denen sie glauben, sie stellten eben diese Erwartungen. Hab ich - ganz ehrlich - keine Lust drauf. Wenn ich gerade maulig sein mag, dann bin ich maulig. Dann sage ich auch "Nö, bin heute maulig". Wer sagt, daß ich das nicht darf nur weil es jemandem gerade nicht in den Kram paßt, daß ich nicht die erwartete gute Laune habe?
Ist es nicht unheimlich vermessen von uns zu erwarten, daß andere Leute sich unseren Ansprüchen anpassen? Und dann auch noch beleidigt zu sein, wenn das nicht passiert? Oder gar Rechtfertigungen zu fordern? Ich persönlich bin es müde, mich ständig für das rechtfertigen zu müssen, was ich bin oder nicht bin, was ich sage oder nicht sage, was ich tue oder eben nicht tue.
Es gibt jemanden in meinem Bekanntenkreis, der notorisch unpünktlich ist. Entweder kann ich mich jedesmal mit ihm streiten, wenn er mich zum Rollenspiel abholt. Oder ich sage ihm halb vier und richte mich darauf ein, daß er um vier Uhr da ist. Spart mir eine Menge Ärger und ich kriege auch so, was ich will: um vier Uhr abgeholt zu werden, keinen Streß, keine Vorwürfe, keine unnötige Streiterei. Witzigerweise ist er recht pünktlich seitdem ich genau das von ihm nicht mehr erwarte.
Erwartungen setzen mich unter Druck und ich tendiere dazu, mich gegen Druck zu wehren. Wenn es um berufliche Dinge geht, arbeite ich unter dem Druck, viel zu tun zu haben für zu wenig Zeit wesentlich besser. Im Privaten jedoch reagiere ich ablehnend auf Druck. Da muß ich das nicht haben.
Es sollte vollkommen in Ordnung sein zu sagen "Ich hab heute keine Lust, keine Zeit, bin nicht in der Stimmung für Kino, weg gehen, plauschen, was auch immer." Ohne mich dafür lange und breit rechtfertigen zu müssen. Wenn es mir beschissen geht, dann sage ich auch schon mal eine Verabredung ab. Ich möchte schließlich auch nicht, daß sich jemand zu einem Treffen mit mir quält, wenn es eigentlich angebrachter wäre, im Bett zu liegen mit Kopfschmerzen. Oder was auch immer, vielleicht auch nur mit schlechter Laune. So etwas sollte man sagen dürfen ohne sich danach blöd zu fühlen.
Ich merke deutlich, daß ich mittlerweile immer extremer reagiere, so bald jemand damit beginnt, mir zu erzählen, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich weiß meistens, wer ich bin, was ich brauche und was nicht. Niemand außer mir ist für meine Gefühle, meine Gedanken verantwortlich. Erwartungen an andere sind letztendlich nur die Spiegelung dessen, was wir von uns selber erwarten.
Von daher kann ich das Jahr 2008 auch unter das Motto "Zurück zu mir" stellen. Bei mir und meinen Gefühlen, meinen Gedanken bleiben. Und keine faulen Kompromisse mehr.
Nee, ich muß nicht. Ich soll nicht. Ich hätte nicht und ich könnte auch nicht mal. Man wird ja schon als kleines Kind auf diesen Mist gedrilllt - tu das, was man von dir erwartet, dann bist du ein gutes Kind. Ich bin kein gutes Kind. Ich bin eigenwillig. Und das bin ich gerne wenn es darum geht, keine faulen Kompromisse einzugehen.
Es gibt genug Leute, die sich verbiegen und verknoten lassen, um die Erwartungen zu erfüllen, die andere Leute an sie stellen oder von denen sie glauben, sie stellten eben diese Erwartungen. Hab ich - ganz ehrlich - keine Lust drauf. Wenn ich gerade maulig sein mag, dann bin ich maulig. Dann sage ich auch "Nö, bin heute maulig". Wer sagt, daß ich das nicht darf nur weil es jemandem gerade nicht in den Kram paßt, daß ich nicht die erwartete gute Laune habe?
Ist es nicht unheimlich vermessen von uns zu erwarten, daß andere Leute sich unseren Ansprüchen anpassen? Und dann auch noch beleidigt zu sein, wenn das nicht passiert? Oder gar Rechtfertigungen zu fordern? Ich persönlich bin es müde, mich ständig für das rechtfertigen zu müssen, was ich bin oder nicht bin, was ich sage oder nicht sage, was ich tue oder eben nicht tue.
Es gibt jemanden in meinem Bekanntenkreis, der notorisch unpünktlich ist. Entweder kann ich mich jedesmal mit ihm streiten, wenn er mich zum Rollenspiel abholt. Oder ich sage ihm halb vier und richte mich darauf ein, daß er um vier Uhr da ist. Spart mir eine Menge Ärger und ich kriege auch so, was ich will: um vier Uhr abgeholt zu werden, keinen Streß, keine Vorwürfe, keine unnötige Streiterei. Witzigerweise ist er recht pünktlich seitdem ich genau das von ihm nicht mehr erwarte.
Erwartungen setzen mich unter Druck und ich tendiere dazu, mich gegen Druck zu wehren. Wenn es um berufliche Dinge geht, arbeite ich unter dem Druck, viel zu tun zu haben für zu wenig Zeit wesentlich besser. Im Privaten jedoch reagiere ich ablehnend auf Druck. Da muß ich das nicht haben.
Es sollte vollkommen in Ordnung sein zu sagen "Ich hab heute keine Lust, keine Zeit, bin nicht in der Stimmung für Kino, weg gehen, plauschen, was auch immer." Ohne mich dafür lange und breit rechtfertigen zu müssen. Wenn es mir beschissen geht, dann sage ich auch schon mal eine Verabredung ab. Ich möchte schließlich auch nicht, daß sich jemand zu einem Treffen mit mir quält, wenn es eigentlich angebrachter wäre, im Bett zu liegen mit Kopfschmerzen. Oder was auch immer, vielleicht auch nur mit schlechter Laune. So etwas sollte man sagen dürfen ohne sich danach blöd zu fühlen.
Ich merke deutlich, daß ich mittlerweile immer extremer reagiere, so bald jemand damit beginnt, mir zu erzählen, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich weiß meistens, wer ich bin, was ich brauche und was nicht. Niemand außer mir ist für meine Gefühle, meine Gedanken verantwortlich. Erwartungen an andere sind letztendlich nur die Spiegelung dessen, was wir von uns selber erwarten.
Von daher kann ich das Jahr 2008 auch unter das Motto "Zurück zu mir" stellen. Bei mir und meinen Gefühlen, meinen Gedanken bleiben. Und keine faulen Kompromisse mehr.
Nachtgedanken - 2. Jan, 17:16
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