The Black Wolf's Den: Merkzettel
 

Merkzettel

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Elternbesuch-Merkzettel

  • Niemals darauf vertrauen, daß im Internet bestimmt der Schienenersatzverkehr bekannt gegeben wird. Gibt böse Überraschungen und langwierige Fahrten mit dem Bus quer durchs VRR-Gebiet. Hätte ja ganz nett sein können, so eine Fahrt mit dem Bummelbus - wenn es draußen nicht schon stockfinster gewesen wäre ...
  • Am besten das Zimmer von innen abschließen, in dem ich nächtige. Kater können die Klinke betätigen. Schlaue Biester. Nachts einfangen und dann aus dem Zimmer werfen ist nutzlos. Katertiere sitzen mauzend vor der Türe und warten darauf, daß jemand aufsteht, um ihnen die Türe aufzumachen. Was unter Garantie auch jemand tun wird. Und dann fängt das Spiel von vorne an.
  • Es hat nur gut 15 Jahre gedauert, bis endlich, endlich angekommen ist, daß ich so überhaupt keinen Kaffee trinke. Keine morgendliches "Möchtest du auch einen Kaffee?" - "Ich trinke keinen Kaffee, seufz" Debakel mehr. Dafür kriege ich neuerdings ein Kännchen Tee. Da ging das mit den gekochten Eiern doch wesentlich schneller - das hat nur ein Jahr gebraucht bis ich Samstags zum Frühstück endlich keine Eier mit weichem Dotter mehr bekam.
  • Man könnte ja meinen, wenn man jemanden besucht, dann wäre man schon ein kleines bißchen wert verwöhnt und umsorgt zu werden. Mitnichten bei meiner Mutter - da bekomme ich statt Service den Wischmop mit den Worten "Wisch mal eben den Flur durch" in die Hände gedrückt ... Bin ich nicht vor sechs Jahren da ausgezogen? Eben weil? Manche Dinge ändern sich wohl nie.
  • Leute, die mich kennen und bei einer Begegnung mit mir in der Innenstadt dezent in die andere Richtung gucken, werden mir natürlich dann hinter her starren und miteinander tuscheln, wenn sie meinen, ich würde es jetzt nicht mehr bemerken. Es macht einen kindischen Spaß, sich genau dann umzudrehen und freundlich zu winken. Hat meine Mutter ziemlich amüsiert. Mich auch. Die anderen weniger, die sind eilig mit hochrotem Kopf von dannen gezogen.
  • Jedesmal wenn ich zurück fahre, die gleiche Frage, die mir im Kopf rumspukt. Soll ich nicht besser zurück ziehen? Weil ich merke, daß mir hier im Ruhrpott etwas fehlt. Der direkte Kontakt mit Zigarillos rauchen und Schnaps trinken läßt sich nicht durch noch so viele Telefonate ersetzen.

Donnerstag, 15. November 2007

Zu viele Ideen

Ich mag das ja, wenn mir so ganz plötzlich und aus dem Hinterhalt die Kreativität mit der Keule über den Kopf haut. Allerdings habe ich gar nicht so viel Zeit, all die Ideen, die momentan in meinem Kopf herum spuken, auch wirklich umzusetzen ... Denn das ein oder andere wird vermutlich in ein sehr zeitintensives Unterfangen ausufern. Nichtsdestotrotz, aufschreiben sollte ich es wenigstens - wer weiß schließlich, wozu all das bekritzelte Papier später noch gut ist ...

Samstag, 25. August 2007

Merke

Es ist ein verdammt gutes Gefühl zu wissen, daß da jemand ist, der einem den Rücken deckt wenn man es braucht oder es hart auf hart kommt. Wollte mal gesagt werden.

Freitag, 10. August 2007

1490

Ich will wieder welche haben. In Schwarz. Paßt zu allem. Die letzten 1490er, die ich hatte, haben mich immerhin acht Jahre meines Lebens begleitet. Und ich habe sie abgöttisch geliebt bevor sie dann endgültig den Weg aller irdischen Dinge gingen. Wir waren in halb Europa inklusive Moskau zusammen unterwegs. Keine anderen waren mir so treu ergeben wie meine 1490er, so unverwüstlich und bequem. Mal gucken, wieviel Geld ich jeden Monat weglegen muß damit bald wieder schwarze 1490er in mein Leben treten ...

Montag, 6. August 2007

Warum man nicht ...

... frisch gegart aus dem Büro in die Stadt hetzt und Haarfarbe kauft: wenn man geistig weich gekocht in der Stadt ankommt, könnte es passieren, daß man statt zum normalen Henna zum Henna Superintensiv greift ohne es zu merken. Hölle, färbt das Zeug! Irgendwie hab ich es geschafft, mir das Zeug unter die Fußsohlen zu schmieren. Schließlich stand ich in der Badewanne um nicht das ganze Bad zu versauen (was auch nicht gelungen ist). Jetzt sind meine Fußsohlen hellbraun bis kräftig orange - je nach Dicke der Hornhaut ... Und das nach zwanzig Minuten Einwirkzeit. Ob ich nachher aussehe wie ein Feuermelder? Zum Glück sind meine Haare zu dunkel um leuchtend orange zu werden. In zwei Stunden weiß ich mehr, dann kann ich den nassen Kuhfladen wieder auswaschen ... Merke: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Freitag, 4. Mai 2007

Das Leben offline

  • Man bekommt erstaunlich viel getan. Angefangen von Wäsche sortieren, waschen, aufhängen, rinse & repeat. Nur Socken aufhängen - ich hasse das. Ich will Socken, die sich selber in die Maschine schleichen, danach raushüpfen, sich freiwillig über die Leine hängen, wenn trocken ihre Partner suchen und schön zu zweit zusammen geknäult in meine Sockenkiste sprinten ...
  • Die To-Do-Liste der Dinge, die ich schon ewig vor mir herschiebe, definitiv verkleinert.
  • Kaputte Jeans zum Flicken gebracht.
  • Küche aufgeräumt.
  • Einkaufen vergessen.
  • Von jemandem mit dem absolut perfektem Timing versetzt worden. Nächstes Mal ruf mich bitte nicht an, wenn ich gerade mit einer Freundin im Cafe sitze ... Ich hatte auf Dich gezählt, mich spätestens um sechs vor den Beziehungskisten anderer Leute zu erretten ;-)
  • Mal wieder lecker essen gewesen. Ich liebe Folienkartoffeln mit einer "kleinen" Salatgarnitur, die den ganzen Teller einnimmt.
  • Die Schauburg in Gelsenkirchen entdeckt. Kino für sieben Euro - Eintritt, Popcorn, trinken. Spiderman 3 geschaut. Ich kann es nicht haben, wenn Männer auf der Leinwand heulen ...
  • Das kleine, warme Glücksgefühl, wenn meine Patschehand in der großen Hand von jemand anderem verschwindet.
  • Ich kann noch so sehr wissen, daß auf der Leinwand gleich was unerwartetes passieren wird - jemand taucht auf, wird angegriffen, verfolgt, was auch immer. Ich zucke trotzdem zusammen. Keine gute Idee, wenn man dabei eine Tüte Popcorn in der Hand hat.
  • Im Park in der Sonne auf meiner Decke gesessen, Eistee aus der Thermo und die Nase im Buch.
  • Wieder angefangen, Bücher vorzulesen. Aktuelles Projekt: "Der Drachenbeinthron" von Tad Williams. Es hat so etwas furchtbar gemütliches und es macht mich ... glücklich.
  • Ich kann das noch: glücklich sein.
  • Es bringt nichts, sich gegen Herz und Bauch zu stemmen - egal wie groß der Dickkopf auch ist. Alea iacta est. Und jetzt schauen wir mal, was da kommt.
  • Trotzdem: die Dame hier fehlt mir im abendlichen Chat. Ich freue mich auf Deinen Besuch.
  • Bin dann mal wieder weg ...

Montag, 12. März 2007

Erkenntnisse

  • Wenn man mich mit seinem Auto fahren läßt, sollte man es tunlichst unterlassen vom Beifahrersitz aus Feststellungen zu treffen, die ich nicht unbedingt unterschreiben möchte. Löcher in den Bauch fragen muß ich auch nicht haben.
  • Wer meint, seine schlechte Laune an mir auslassen zu müssen, darf sich nicht wundern, wenn diese nicht nur an mir abprallt, sondern gleich auch zurück gegeben wird.
  • Man muß mir nicht erklären, warum genau man schlechte Laune hat. "Tut mir leid, war schlecht drauf" reicht als Erklärung und Entschuldigung vollkommen aus.
  • Im übrigen rechne ich es Menschen hoch an, wenn sie Fehler eingestehen und sich dafür entschuldigen können. Diese Art von Größe hat heute nicht mehr jeder.
  • Interessant auch, daß es immer wieder Zeitgenossen gibt, die gerne mein Leben verschlimmbessern möchten und das immer zu den Zeitpunkten, an denen ihnen ihr eigenes Leben gerade zu Schutt und Asche zerfällt.
  • Gehe niemals mit einer Bekannten einkaufen, die Dich mitnimmt weil sie Deine "Ehrlichkeit" schätzt. Es könnte damit enden, daß ihr Lebensabschnittsgefährte auch mal mit Dir einkaufen will. Warum gehen die beiden nicht einfach zusammen?
  • Starre nicht mitten im Gespräch gedanken verloren die Kerze an - Du könntest verpassen, worum es geht und eine sehr unpassende Antwort geben wenn Du plötzlich etwas gefragt wirst.
  • Was du für spannend und interessant hältst müssen andere nicht unbedingt genauso sehen. Dafür hat ICQ zum Glück den Invisible Modus ...
  • Suppe ist heiß wenn sie dampft. Heiße Suppe auf der Zunge macht Aua.
  • Acht Stunden auf etwas zu warten kann einen an den Rand des Wahnsinns bringen.
  • Irgend jemand hat so etwas nützliches wie Online-Wörterbücher erfunden. Sollte man auch benutzen wenn man Worte wie rowan tree nicht kennt. Um Vogelbeeren geht es also in "The Circle and the Cross".
  • Bringe Zeit mit wenn Du Deinen Vater anrufst.
  • Bringe noch mehr Geduld mit, wenn Du mit Deiner Mutter telefonierst und versuchst, ihr etwas technisches zu erklären.

Donnerstag, 1. März 2007

Ich packe meine Sachen ...

... und bin raus, mein Kind. Morgen früh, um genauer zu sein.
  • Buch für Mauzi
  • DVD für Mauzi
  • Bücher zum Lesen, die Fahrt ist lang
  • Musik
  • Schlafsack
  • Klamotten
  • Zahnbürste
  • Waschzeugs
  • to be continued ...
Kinder, wir sehen uns in Berlin.

Sonntag, 7. Januar 2007

Was macht Ihr eigentlich ...

... nächsten Samstag? Noch nichts vor oder graut Euch bei dem Gedanken, mal wieder sinnlos zu Hause zu sitzen? Wie wäre es damit, nette Menschen zu treffen oder kennen zu lernen? Dann kommt doch einfach zur Videonacht nach Düsseldorf!

Also, sehen wir uns da? Dann ab mit dem Termin in den Kalender!

Samstag, 16. Dezember 2006

Skype Merkzettel

  • Ein Micro funktioniert dann, wenn man den Stecker auch in die dafür vorgesehene Buchse am Notebook steckt. Die Buchse hat sogar ein kleines Symbol in Form eines Micros ...
  • Das eingebaute Micro meines Thinkpads funktioniert tadellos. Da brauche ich auch nicht wirklich wissen, wo genau es sich versteckt hat.
  • Wenn jemand zu mir "Am Stecker ruckeln, bitte" sagt, ist das nicht obszön gemeint.
  • Ein Micro am Headset ist kein "Ding", das man im Mund hat. O-Ton: "Ich hab grad das Ding im Mund."
  • Ich wohne auch nicht im Nachbarhaus.
  • Haltloses Kichern führt zu merkwürdigen Blicken.
  • Eine Sofortnachricht sollte man nicht an "Skype Test" schicken und sich dann lautstark wundern, warum ich die Nachricht nicht bekomme.
  • Dinge wie *umärmel* klingen gesprochen irgendwie sehr merkwürdig.
  • Halte bei Benutzung von Skype einen Vorrat des Satzes "Bist Du noch da? Ich hör Dich nicht!" bereit.
  • SkypeMe sollte man nicht einstellen, es sei denn man verkauft sich als Braut für Menschen, die gerne eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland hätten. Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, dort als "heiße pics" angepriesene Dinge zugesandt zu bekommen - natürlich nur im Austausch gegen Bilder des eigenen Grauens.
  • Nudeln sind nach dem Disko-Besuch immer noch geil.
  • Gehe vor dem drei Stunden dauernden Gekicher Gespräch auf Toilette. Mit Notebook auf Toilette sitzen? Soweit geht selbst meine Liebe zu meinem Räbbelchen nicht.
  • Achte darauf, das Micro vom Headset nicht in die Teetasse zu tauchen - es könnte unangenehm rauschen am anderen Ende.
  • Und ich kann neuerdings den großen Koch voll Suppe topfen - was auch immer ich damit aussagen wollte.
  • Die Leute meinen immer, ich hieße im realen Leben Martina. Ich brauche einen neuen Nick. Vorschläge?
  • Und ja, ich kann über drei Stunden mit einer Person quasseln. Geht locker. Noch länger, wenn ich vorher mal das stille Örtchen aufgesucht habe oder alternativ nicht fast zwei Liter Tee nebenbei vernichte.

Immanuel Kant:

"Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte."

deutscher Philosoph
(1724 - 1804)

In aller Kürze

Online seit 1020 Tagen
Zuletzt aktualisiert:
1. Mai, 00:57

ICQ: 97-050-642
Mail: mirtana.(ät).gmx.net

Mirtana eine Freude machen?
Wunschzettel

Kluge Worte ...

"Der beliebteste Fehler unter Leuten, die etwas absolut idiotensicheres konstruieren wollen, ist der, daß sie den Erfindungsreichtum von absoluten Idioten unterschätzen."
Douglas Adams,
britischer Schriftsteller


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"I don't know half of you as well as I should like, and I like half of you less than you deserve."
J.R.R. Tolkien,
Lord of the Rings


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“And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.”
Terry Pratchett,
Mummenschanz

Disclaimer

Alle Texte, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, stammen aus meiner Feder. Die Texte dürfen gerne anderweitig verwendet werden, doch ich bitte darum, daß diese dann auch als "aus meiner Feder" kenntlich gemacht werden. Eine E-Mail, in der man mir mitteilt, warum und wo, freut mich, einen Back-Link erbitte ich mir ;-)

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