Vielen Dank - ich hab ein Leben
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich vieles getan - nur eines nicht: zu leben. Ich war damals mehr damit beschäftigt, mich hinter einer virtuellen Spielfigur zu verstecken. Mittlerweile ist es gut zwei Jahre her, daß ich Everquest den Rücken zu gekehrt habe. Es war eine lustige Zeit und es hat Spaß gemacht auf eine sehr merkwürdige, virtuelle Weise. Jetzt ist es vorbei und das ist gut so.
Denn dem Leben in einer derart gestalteten virtuellen Umgebung fehlt etwas. Man mag das auf den ersten Blick nicht mitbekommen, aber irgendwann beschleicht einen das seltsame Gefühl, ob es nicht noch mehr geben könnte als nur vor dem PC zu hocken, in das Spiel einzuloggen und andere Menschen zu beeindrucken, wie weit man mit seiner Spielfigur bereits ist.
Irgendwann habe ich für mich entschieden, daß ich keine Lust mehr habe, meine Zeit damit zu verbringen, mich in einer virtuellen Spielwelt herum zu treiben. Ich lese stattdessen lieber oder schaue DVDs, schreibe und mache reales Rollenspiel. Da ich recht viele Bekannte habe, die World of Warcraft (kurz WoW) spielen, bleibt es nicht aus, daß man immer mal wieder mit diesem Thema konfrontiert wird.
Was ich allerdings bedenklich finde, ist die Tendenz des ein oder anderen, ausschließlich über WoW reden zu können. Es gibt zum Beispiel sehr viele Gründe, ein Telefongespräch zu beenden. Den Grund "Ich kann nicht gleichzeitig WoW spielen und telefonieren" finde ich schon merkwürdig. Sehr gereizt reagiere ich mittlerweile darauf, immer wieder angesprochen zu werden, warum ich denn nicht auch damit anfangen würde. Ich habe es nicht nur einmal, sondern drölfzig Mal erklärt.
Bis mir dann die Hutschnur geplatzt ist. Was zu dem sehr bösen Satz "Ich habe ein Leben, das ich leben will - in dieser Welt!" geführt hat. Ich hätte auch eine Bombe auf den Tisch werfen können, das hätte vermutlich den gleichen Effekt gehabt. Da schien sich der ein oder andere doch sehr angegriffen zu fühlen. Huch? Es tut mir sehr leid, das Kapitel Online-Rollenspiele ist für mich definitiv abgeschlossen. Und nein, ich werde meine Meinung nicht ändern.
Denn dem Leben in einer derart gestalteten virtuellen Umgebung fehlt etwas. Man mag das auf den ersten Blick nicht mitbekommen, aber irgendwann beschleicht einen das seltsame Gefühl, ob es nicht noch mehr geben könnte als nur vor dem PC zu hocken, in das Spiel einzuloggen und andere Menschen zu beeindrucken, wie weit man mit seiner Spielfigur bereits ist.
Irgendwann habe ich für mich entschieden, daß ich keine Lust mehr habe, meine Zeit damit zu verbringen, mich in einer virtuellen Spielwelt herum zu treiben. Ich lese stattdessen lieber oder schaue DVDs, schreibe und mache reales Rollenspiel. Da ich recht viele Bekannte habe, die World of Warcraft (kurz WoW) spielen, bleibt es nicht aus, daß man immer mal wieder mit diesem Thema konfrontiert wird.
Was ich allerdings bedenklich finde, ist die Tendenz des ein oder anderen, ausschließlich über WoW reden zu können. Es gibt zum Beispiel sehr viele Gründe, ein Telefongespräch zu beenden. Den Grund "Ich kann nicht gleichzeitig WoW spielen und telefonieren" finde ich schon merkwürdig. Sehr gereizt reagiere ich mittlerweile darauf, immer wieder angesprochen zu werden, warum ich denn nicht auch damit anfangen würde. Ich habe es nicht nur einmal, sondern drölfzig Mal erklärt.
Bis mir dann die Hutschnur geplatzt ist. Was zu dem sehr bösen Satz "Ich habe ein Leben, das ich leben will - in dieser Welt!" geführt hat. Ich hätte auch eine Bombe auf den Tisch werfen können, das hätte vermutlich den gleichen Effekt gehabt. Da schien sich der ein oder andere doch sehr angegriffen zu fühlen. Huch? Es tut mir sehr leid, das Kapitel Online-Rollenspiele ist für mich definitiv abgeschlossen. Und nein, ich werde meine Meinung nicht ändern.
Aerger im Revier - 29. Nov, 12:38
6 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
NBerlin - 29. Nov, 17:57
Süchte sind verschieden, aber in vielen Punkten gleich.
Zum Beispiel will ein Süchtiger nie allein sein mit seiner Sucht und versucht deswegen Andere,für die eigene Sucht zu gewinnen. Wenn der Punkt erreicht ist, wo Menschen und echtes Leben nicht mehr den Vorrang haben, kann man von Sucht sprechen....;-(
Zum Beispiel will ein Süchtiger nie allein sein mit seiner Sucht und versucht deswegen Andere,für die eigene Sucht zu gewinnen. Wenn der Punkt erreicht ist, wo Menschen und echtes Leben nicht mehr den Vorrang haben, kann man von Sucht sprechen....;-(
Mirtana - 29. Nov, 18:32
Den meisten Süchten ist noch eines gemein: im Grunde handelt es sich dabei um nichts anderes als Flucht aus einem Leben, mit dem man nicht klar kommt.
Zingtoh - 30. Nov, 12:38
Ich habe mmo games mit einmal im Monat real RPG getauscht den Fernseher lass ich auch einstauben und seit dem habe ich wieder so viel Zeit für andere Sachen und es geht mir besser den je WOW war schon lustig aber ich habe aufgehört als es damit losging, das ich meinen Tagesplan nach dem Spiel richten musste ... so nach dem Motto Donnerstag Raid von 19.00-24.00 usw. das ging mir einfach auf den Sack ... nene muss nicht mehr sein ... Everquest ... aha
Mirtana - 30. Nov, 13:51
Am schönsten fand ich ja immer die Aussage "Reallife geht vor!" Und wehe, man hat dann dem realen Leben mal den Vorzug gegeben - dann war aber Schluß mit lustig und nett ;-)
Frau Rabe - 30. Nov, 13:52
ähm, schon mal was von Punkt und Komma gehört? Oh, ein Komma hab ich gefunden.
Mirtana - 30. Nov, 13:54
Was'n das? ;-)





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