Rainy day
Meine Socken stecken in dicken, weichen Flauschesocken, um meine Nase weht der Geruch von frisch aufgebrühtem Tee und draußen regnet es. Und regnet. Und regnet noch ein bißchen mehr. Meinetwegen kann es die ganze Woche regnen. Regen bedeutet im Normalfall keine Sonne, die das Büro aufheizt. Und es plätschert so gemütlich vor sich hin, passend zur nachdenklichen Stimmung.
Es ändert sich im Moment so viel. Nicht nur, daß ich jetzt nur noch vier statt sieben Tage zu Hause sitze und endlich etwas sinnvolles zu tun habe. Ähnlich einem Fluß, der sich aus vielen Quellen speist, plätschern meine Gedanken allmählich auf ein klares, gemeinsames Ziel zu. Noch weiß ich nicht so ganz, wohin genau. Macht nichts, es gibt genug interessante Dinge am Ufer.
So viele Möglichkeiten, etwas neues zu lernen. Und genau darauf habe ich Lust - neue Dinge zu lernen. Ich freue mich jetzt schon auf den Niederländisch Kurs, der in zwei Wochen beginnt. Es interessiert mich auch nicht sonderlich, daß mir der ein oder andere ständig erzählt, daß ich lieber etwas "Nützliches" lernen solle. Französisch oder so. Darf ich das bitte selber entscheiden? Ich hab kein Talent für Französisch, aus der Schule weiß ich noch zu gut, daß ich die Aussprache nicht auf die Kette kriege. Meine Versuche, Französisch zu sprechen klingen wie europäisches Kisuaheli ...
Es macht Spaß, den Kopf zu benutzen. Ich lese wieder wesentlich mehr und gucke weniger Fernsehen. Ich belege meine freie Zeit mit Verabredungen. Ich grübel über Lösungen für Probleme nach und komme langsam weiter. Ich kann mich immer noch darüber freuen, einen vernünftigen MP3-Player für wenig und vor allen Dingen eigenhändig verdientes Geld bekommen zu haben. Ich freue mich darauf, morgen wieder ins Büro zu gehen. Es macht mir Spaß, komplexe und mit technischen Ausdrücken gespickte Texte nicht nur zu verstehen, sondern auch noch in eine andere Sprache zu übersetzen - weil es mich fordert auch wenn ich fast eine Stunde herum knobel, wie ich "außergewöhnliche Steckervergoldungen" am Besten übersetze, weil so etwas im benötigten Zusammenhang natürlich nicht im Wörterbuch zu finden ist.
Mir geht es gut und das erstaunt mich täglich auf ein Neues. Es fühlt sich ausgezeichnet an, nicht nur zu wissen, daß man etwas kann, sondern auch zeigen zu dürfen, was man auf der Pfanne hat. Was wohl unweigerlich eine Entwicklung nach sich zieht. Im Moment überlege ich, wie es weiter gehen soll, was ich machen möchte, was ich zusätzlich lernen möchte, was mich interessiert und meinen Fähigkeiten entspricht. Und plötzlich hat jemand wie ich, der mit längerfristigen Plänen für gewöhnlich so viel am Hut hat wie ein Huhn mit einer Rindfleischsuppe, ein grobes Ziel vor Augen. Noch leicht verschwommen, wie hinter einer Nebelbank verborgen.
Ich treibe dann mal weiter auf die Flußmündung zu. Mal gucken, wann ich am Meer angelangt bin. Oder um meine fiktive Lieblingsfigur sprechen zu lassen:
All we have to decide is what to do with the time that is given to us. --- Gandalf, The Fellowship
Es ändert sich im Moment so viel. Nicht nur, daß ich jetzt nur noch vier statt sieben Tage zu Hause sitze und endlich etwas sinnvolles zu tun habe. Ähnlich einem Fluß, der sich aus vielen Quellen speist, plätschern meine Gedanken allmählich auf ein klares, gemeinsames Ziel zu. Noch weiß ich nicht so ganz, wohin genau. Macht nichts, es gibt genug interessante Dinge am Ufer.
So viele Möglichkeiten, etwas neues zu lernen. Und genau darauf habe ich Lust - neue Dinge zu lernen. Ich freue mich jetzt schon auf den Niederländisch Kurs, der in zwei Wochen beginnt. Es interessiert mich auch nicht sonderlich, daß mir der ein oder andere ständig erzählt, daß ich lieber etwas "Nützliches" lernen solle. Französisch oder so. Darf ich das bitte selber entscheiden? Ich hab kein Talent für Französisch, aus der Schule weiß ich noch zu gut, daß ich die Aussprache nicht auf die Kette kriege. Meine Versuche, Französisch zu sprechen klingen wie europäisches Kisuaheli ...
Es macht Spaß, den Kopf zu benutzen. Ich lese wieder wesentlich mehr und gucke weniger Fernsehen. Ich belege meine freie Zeit mit Verabredungen. Ich grübel über Lösungen für Probleme nach und komme langsam weiter. Ich kann mich immer noch darüber freuen, einen vernünftigen MP3-Player für wenig und vor allen Dingen eigenhändig verdientes Geld bekommen zu haben. Ich freue mich darauf, morgen wieder ins Büro zu gehen. Es macht mir Spaß, komplexe und mit technischen Ausdrücken gespickte Texte nicht nur zu verstehen, sondern auch noch in eine andere Sprache zu übersetzen - weil es mich fordert auch wenn ich fast eine Stunde herum knobel, wie ich "außergewöhnliche Steckervergoldungen" am Besten übersetze, weil so etwas im benötigten Zusammenhang natürlich nicht im Wörterbuch zu finden ist.
Mir geht es gut und das erstaunt mich täglich auf ein Neues. Es fühlt sich ausgezeichnet an, nicht nur zu wissen, daß man etwas kann, sondern auch zeigen zu dürfen, was man auf der Pfanne hat. Was wohl unweigerlich eine Entwicklung nach sich zieht. Im Moment überlege ich, wie es weiter gehen soll, was ich machen möchte, was ich zusätzlich lernen möchte, was mich interessiert und meinen Fähigkeiten entspricht. Und plötzlich hat jemand wie ich, der mit längerfristigen Plänen für gewöhnlich so viel am Hut hat wie ein Huhn mit einer Rindfleischsuppe, ein grobes Ziel vor Augen. Noch leicht verschwommen, wie hinter einer Nebelbank verborgen.
Ich treibe dann mal weiter auf die Flußmündung zu. Mal gucken, wann ich am Meer angelangt bin. Oder um meine fiktive Lieblingsfigur sprechen zu lassen:
All we have to decide is what to do with the time that is given to us. --- Gandalf, The Fellowship
Nachtgedanken - 21. Aug, 16:32
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