Conquistador
Conquistador (span. Eroberer) wird als Sammelbegriff für die spanischen und portugiesischen Soldaten, Entdecker und Abenteurer benutzt, die während des 16. und 17. Jahrhunderts große Teile von Nord- und Südamerika und den Philippinen für Spanien in Besitz nahmen. Den über ein Jahrhundert dauernden Prozess der Eroberung und Erschließung des mittel- und südamerikanischen Festlandes bezeichnet man als Conquista.
Wie das mit der Eroberung und Erschließung schließlich ausgegangen ist, sollte hinreichend bekannt sein. Dieser Wikipedia-Artikel erinnerte mich an das, was im Moment im meinem Leben statt findet. Da möchte jemand den Platz einnehmen, der immer noch einem anderen gehört und vermutlich immer gehören wird. Und macht dabei so jeden Fehler, den man am Wegrand aufgabeln kann. Das fühlt sich an, als würde mein Leben nach und nach annektiert und einer neuen Regierung überantwortet werden und alles, was ich noch bin, ist eine kleine Widerstandsgruppe. Eine auf Aggression und Konfrontation gebürstete Widerstandsgruppe.
Es ist mein Leben und meine Entscheidung, wie viel ich davon für Besiedlung und Erschließung frei gebe. Es interessiert mich auch nicht, von allen Seiten zu hören, ich sei egoistisch. In der Hinsicht mag ich vielleicht egoistisch sein und ich bleibe dabei, daß es sich um gesunden Egoismus handelt. Mich umerziehen zu wollen damit ich dem Idealbild entspreche, das man sich so von mir gemacht hat, wird nicht funktionieren. Dafür bin ich zu erziehungsresistent. Nix Conquistadores hier. El Dorado bleibt ein Mythos.
Wie das mit der Eroberung und Erschließung schließlich ausgegangen ist, sollte hinreichend bekannt sein. Dieser Wikipedia-Artikel erinnerte mich an das, was im Moment im meinem Leben statt findet. Da möchte jemand den Platz einnehmen, der immer noch einem anderen gehört und vermutlich immer gehören wird. Und macht dabei so jeden Fehler, den man am Wegrand aufgabeln kann. Das fühlt sich an, als würde mein Leben nach und nach annektiert und einer neuen Regierung überantwortet werden und alles, was ich noch bin, ist eine kleine Widerstandsgruppe. Eine auf Aggression und Konfrontation gebürstete Widerstandsgruppe.
Es ist mein Leben und meine Entscheidung, wie viel ich davon für Besiedlung und Erschließung frei gebe. Es interessiert mich auch nicht, von allen Seiten zu hören, ich sei egoistisch. In der Hinsicht mag ich vielleicht egoistisch sein und ich bleibe dabei, daß es sich um gesunden Egoismus handelt. Mich umerziehen zu wollen damit ich dem Idealbild entspreche, das man sich so von mir gemacht hat, wird nicht funktionieren. Dafür bin ich zu erziehungsresistent. Nix Conquistadores hier. El Dorado bleibt ein Mythos.
Dunkle Wolken - 3. Jul, 02:30
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Marathy - 3. Jul, 15:04
"(...) wann immer ich dachte ich tu' alles für sie, war was immer ich machte für mich irgendwie..."
Diese Erkenntnis kommt bei manchen spät, bei vielen leider gar nicht. Die lieben Mitmenschen stellen sich nur zu häufig alles etwas "anders" vor... da lobe ich mir die Arbeit mit Tieren: vorurteils- und vor allem erwartungsfrei.
Diese Erkenntnis kommt bei manchen spät, bei vielen leider gar nicht. Die lieben Mitmenschen stellen sich nur zu häufig alles etwas "anders" vor... da lobe ich mir die Arbeit mit Tieren: vorurteils- und vor allem erwartungsfrei.





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