Ring of Fire
I fell into a burning ring of fire
I went down, down, down
and the flames went higher.
And it burns, burns, burns
the ring of fire
the ring of fire.
Johnny Cash
Da steht man morgens - oder was für jemanden, der zum Morgengrauen ins Bett schleicht, als "morgens" durchgehen mag - vor dem Spiegel, schaut sich an und fragt sich zum wohl drölfzigsten Mal "Wie zur Hölle konnte das passieren?"
Und irgendwo höre ich im Hintergrund ganz leise meinen damaligen Lehrer des Pädagogik-Grundkurses über Freud und das Es, das Ich und das Über-Ich dozieren ... Nun, in meinem Fall liegt das Über-Ich schmollend im Bett während das Es Amok läuft und sich auch von den rationalen Argumenten des Ichs mal so gar nicht beeindrucken läßt. Mein gesunder Menschenverstand scheint ohnehin schon eine längere Auszeit zu nehmen - eine andere Ausrede für eine ziemlich dumme Entscheidung fällt mir so ad hoc nicht ein.
Mit dem gewissen Abstand betrachtet stehe ich also vor dem Spiegel und verstehe mich selber nicht mehr. Das hat man also davon, wenn man mit dem Feuer spielt. Einen Haufen unangenehme Fragen an sich selber und das Gefühl von Widerwillen und Abscheu.
Das gehört wohl zu den unangenehmen Lektionen, die einem das Leben mit einem hinterhältigen Grinsen serviert und die einen sehr nachhaltigen Lerneffekt nach sich ziehen. Das nächste Mal wird mit flammenfesten Handschuhen mit dem Feuer gespielt. Und das amoklaufende Es kriegen wir auch wieder an die Leine. Wo kämen wir vier da sonst auch hin?
I went down, down, down
and the flames went higher.
And it burns, burns, burns
the ring of fire
the ring of fire.
Johnny Cash
Da steht man morgens - oder was für jemanden, der zum Morgengrauen ins Bett schleicht, als "morgens" durchgehen mag - vor dem Spiegel, schaut sich an und fragt sich zum wohl drölfzigsten Mal "Wie zur Hölle konnte das passieren?"
Und irgendwo höre ich im Hintergrund ganz leise meinen damaligen Lehrer des Pädagogik-Grundkurses über Freud und das Es, das Ich und das Über-Ich dozieren ... Nun, in meinem Fall liegt das Über-Ich schmollend im Bett während das Es Amok läuft und sich auch von den rationalen Argumenten des Ichs mal so gar nicht beeindrucken läßt. Mein gesunder Menschenverstand scheint ohnehin schon eine längere Auszeit zu nehmen - eine andere Ausrede für eine ziemlich dumme Entscheidung fällt mir so ad hoc nicht ein.
Mit dem gewissen Abstand betrachtet stehe ich also vor dem Spiegel und verstehe mich selber nicht mehr. Das hat man also davon, wenn man mit dem Feuer spielt. Einen Haufen unangenehme Fragen an sich selber und das Gefühl von Widerwillen und Abscheu.
Das gehört wohl zu den unangenehmen Lektionen, die einem das Leben mit einem hinterhältigen Grinsen serviert und die einen sehr nachhaltigen Lerneffekt nach sich ziehen. Das nächste Mal wird mit flammenfesten Handschuhen mit dem Feuer gespielt. Und das amoklaufende Es kriegen wir auch wieder an die Leine. Wo kämen wir vier da sonst auch hin?
Nachtgedanken - 10. Jun, 23:48
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